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Swahili: Nicht nur eine Sprache

  • Autorenbild: Inge BB
    Inge BB
  • 28. Sept. 2023
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Sept. 2023

In den wunderschönen Gewässern des Indischen Ozeans eingebettet, ist Sansibar weit mehr als ein tropisches Paradies. Es ist ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Sprache miteinander verschmelzen. Hier ist Swahili nicht nur ein Kommunikationsmittel. Begleiten Sie uns auf einer Sprachreise durch Sansibar.

Jambo, jambo Bwana Habari gani (Wie geht es Ihnen?) Nzuri sana (Sehr gut) Wageni, mwakaribishwa (Gäste, Sie sind willkommen) Tanzania yetu (Unser Tansania) - original Kilimanjaro yetu Hakuna matata (Keine Sorgen)

"Jambo Bwana": Von kenianischen Wurzeln bis zu Disneys "Hakuna Matata"
"Jambo Bwana", eine Swahili-Begrüßung, die "Hallo, Herr" bedeutet, fand ihren Rhythmus zunächst in der kenianischen Musikszene, dank der Band „Them Mushrooms“. Komponiert von Teddy Kalanda Harrison in den 1980er Jahren, war der Song eine Homage an den Berg Kilimanjaro. Heutzutage begrüßt dieses fröhliche Lied mittlerweile Hotelgäste in ganz Tansania und feiert die Landschaften Tansanias und die gastfreundliche Natur seiner Menschen.
Die Bekanntheit der Melodie stieg an, als Disney sie in "Der König der Löwen" in dem Lied "Hakuna Matata" präsentierte. Diese Adaption mit Timon und Pumbaa verlieh dem Film eine sorglose Stimmung und machte aus "Jambo Bwana" ein weltweites Symbol für afrikanische Wärme und Gastfreundschaft. Einige Mitglieder des Matlai Teams singen es hier für Sie:


Die Kraft der Einheit durch Sprache
Die sprachliche Geschichte Sansibars ist eng mit seiner Vergangenheit verknüpft. Stammeskonflikte bedrohten die Harmonie. Es war Julius Nyerere, der ehemalige Präsident Tansanias, der die Bedeutung der Sprache für die Förderung der Einheit und die Verhinderung von Konflikten erkannte. Seine Vision einer vereinheitlichten Sprache führte zur weitverbreiteten Verwendung von Swahili.
Diese Entscheidung überbrückte Kommunikationslücken und schuf ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den vielfältigen Stämmen, die auf dem Festland von Tansania und den Inseln lebten.

Vielfältige Dialekte
Obwohl Swahili die Lingua franca von Sansibar ist, ist es erwähnenswert, dass die Sprache in verschiedenen Regionen variiert. Es gibt verschiedene Dialekte von Swahili in Sansibar, die jedem Dorf seinen eigenen Charme verleihen und auch auf dem Festland zeigt Swahili eine breite Vielfalt von Dialekten, die die Anpassungsfähigkeit der Sprache zeigen.

Wörter mit Einflüssen aus anderen Sprachen
Der Charme von Swahili erstreckt sich auch auf seinen Wortschatz, in dem Sie Wörter finden, die aus verschiedenen Sprachen entlehnt sind. Zum Beispiel steht "daktari" für Doktor (Arzt), "shule" für Schule und "kilomita" für Kilometer. Das zeigt die reiche sprachliche Vielfalt von Swahili, in der ausländische Einflüsse nahtlos mit einheimischen Wörtern kombiniert werden.


Hilfreiche Begriffe für Ihren Aufenthalt
1. karibu - Willkommen
2. ndiyo - ja
3. hapana - nein
4. pole - Entschuldigung
5. tafadhali - bitte
6. asante - danke
7. sawa - in Ordnung
8. chakula - Essen
9. maji - Wasser
10.Kwaheri - Auf Wiedersehen
11. haraka - Beeilung
12. chap chap - Beeilung, Beeilung, schnell, schnell (Slang)

Sehr wichtig ist auch der Begriff "pole pole", der ins Deutsche übersetzt "langsam, langsam" bedeutet. Der Gebrauch kann verschiedene Bedeutungen haben.
1. Entspannung: Die Menschen in Sansibar neigen dazu, ein entspanntes Leben zu führen und sich nicht zu sehr vom Zeitdruck stressen zu lassen. "Pole, Pole" ermutigt die Menschen, die Dinge ruhig angehen zu lassen.
2. Respekt: Wenn Einheimische diesen Ausdruck verwenden, kann er auch als Zeichen des Respekts anderen gegenüber dienen und die Geduld und Rücksichtnahme betonen.
3. Tourismus: Im Tourismussektor wird "Pole, Pole" oft gegenüber Touristen verwendet, um ihnen zu zeigen, dass sie sich Zeit nehmen sollten, um die Insel zu genießen, anstatt von einem hektischen Zeitplan gestresst zu sein.
Insgesamt repräsentiert "Pole, Pole" den entspannten Lebensstil und die herzliche Gastfreundschaft, für die Sansibar bekannt ist. Es erinnert daran, wie wichtig es ist, die Augenblicke zu genießen und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen.

Begrüßungen, die über ein einfaches "Hallo" hinausgehen
In Sansibar sind Begrüßungen sehr wichtig. Sie spiegeln die Wärme und den Respekt in der lokalen Kultur wider. Es geht nicht nur darum, "Hallo" zu sagen.
Es gibt viele Möglichkeiten, jemanden zu begrüßen.
Hallo: "Hujambo" - Mir geht es gut: "Sijambo"
Wie geht es dir: "Habari Gani?" - Gut: "nzuri" oder sehr gut: "nzuri sana"
Ebenso - Wie geht es dir: "Mambo vipi" - "Fresh" (hier wird in englisch geantwortet)
Zu älteren Menschen: "Shikamoo" - "Marahaba" (wörtlich übersetzt: "festhalten" - "Glückwunsch")
Außerdem ist auch wichtig zu beachten, dass Begrüßungen oft über die Person hinausgehen. Die Menschen erkundigen sich oft noch nach Familienangehörigen und anderen Aspekten.

Respektvolle Grüße
Respekt ist tief in der Kultur Sansibars verwurzelt und spiegelt sich darin wider, wie die Menschen einander ansprechen.
Zum Beispiel:
Respektvoll gegenüber jüngeren Frauen: "mama" (Mutter)
Ältere Frauen: "bibi" (Dame)
Jüngere Männer: "baba" (Vater)
Ältere Männer: "babu“ (Großvater)
Frauen im gleichen Alter: "dada“ (Schwester)
Männer im gleichen Alter: "kaka" (Bruder)
Diese Anredeformen betonen die Bedeutung von Alter und Erfahrung. Sie stärken die Bindungen innerhalb von Familien und Gemeinschaften.

Hakuna Matata - Kein Problem!
Den bekannten Ausdruck "hakuna matata" haben sie bestimmt schon einmal gehört. Auf Swahili bedeutet es "kein Problem". Dieser Ausdruck, der durch Disneys "Der König der Löwen" berühmt wurde, verkörpert die entspannte und sorglose Natur der Menschen in Sansibar. Er erinnert daran, dass selbst angesichts von Herausforderungen eine positive Einstellung überwiegt.
Lieber ja, anstatt nein sagen
In Sansibar wird das Wort "nein" oder "Ich weiß nicht" oft vermieden. Stattdessen tendieren die Menschen dazu, positiv zu antworten, auch wenn sie keine definitive Antwort haben. Dies spiegelt den Wunsch wider, Harmonie zu bewahren und Gastfreundschaft zu erhalten. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich jeder willkommen und wohl fühlt.

Zusammenfassend ist Sansibar ein Ort, an dem Sprache, Kultur und Gemeinschaft in einem Netzwerk von Vielfalt und Einheit zusammenkommen. Swahili, mit seiner reichen Geschichte und seinen Dialekten, ist ein Zeugnis für den lebendigen Geist dieser bezaubernden Insel. Wenn Sie Sansibar besuchen, denken Sie daran, die Sprache, die Kultur und die Menschen zu genießen, und Sie werden die wahre Essenz dieses faszinierenden Paradieses erleben. Hakuna matata!

5 Kommentare






Edward
23. Okt. 2025

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Team

Im Januar 2008, während einer Reise nach Kamerun und in die Zentralafrikanische Republik, um Tiefland Gorillas und Waldelefanten zu besuchen, entstand die Idee, sich im Tourismusgeschäft in Afrika zu engagieren. Die erste Idee von Inge war es, eine ehemalige Jagdlodge tief im Regenwald in der Zentralafrikanischen Republik, etwa 600 km von der Zivilisation entfernt, zu übernehmen und zu betreiben. Der Rest der Familie war jedoch nicht allzu begeistert von der Arbeit an einem so abgelegenen Ort. Tims Traum, der zu dieser Zeit sein Tourismusstudium fast abgeschlossen hatte, war es, ein kleines Hotel an der Küste zu betreiben. Ein Hotel in Kamerun erwies sich als zu kompliziert, also unternahm Inge eine Internetrecherche nach einem "Grundstück in Afrika". Die Antwort kam von einem Immobilienmakler in Dar es Salaam, der vorschlug, einfach vorbeizukommen und sich umzusehen. Zu dieser Zeit arbeitete unsere Tochter für die GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) in Dar es Salaam, aber sonst hatten wir keinerlei Verbindungen zu diesem Teil Afrikas. Inge flog nach Tansania und besichtigte einige Objekte. Später kamen sie und ihr Ehemann erneut, um sich genauer umzusehen. Im Jahr 2010 wurde ein „Shamba“ (Grundstück) in Michamvi an der Ostküste Sansibars erworben, das nur mit Kokospalmen bewachsen war. Inge benötigte etwa ein Jahr für die Planung und die Erlangung aller erforderlichen Genehmigungen und ein weiteres Jahr für den eigentlichen Bau, der mit Tims aktiver Unterstützung abgeschlossen wurde. Im Mai 2012 wurde das Hotel mit dem ersten Gebäude "Asili House" eröffnet, wobei noch Improvisation notwendig war. Im Jahr 2015 wurde das zweite Haus "Villa Kidosho" eröffnet. Im Laufe der Jahre wurde viel Aufwand in die weitere Einrichtung und die Anlage des Gartens gesteckt, wodurch aus einer Shamba ein üppiger tropischer Garten entstand, der in der Gegend einzigartig ist.

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